Glossar

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  • Methan

    Methan ist ein farb- und geruchloses, brennbares Gas. Es kommt in der Natur u.a. als Hauptbestandteil von Erdgas vor. Da es in Lagerstätten in großen Mengen existiert, ist es eine attraktive Energiequelle. Der Transport erfolgt durch Pipelines oder als tiefgekühlte Flüssigkeit mittels Tankschiffen. Methan wird sowohl bei biotischen (Mikroorganismen oder Phytoplankton, Pflanzen und Pilze), als auch bei abiotischen Prozessen (z.B. Waldbrände, Vulkanausbrüche) freigesetzt. Die wichtigste anthropogene Quelle ist die Viehzucht von Wiederkäuern, insbesondere Rindern, die bei der Verdauung Methan produzieren. Methan besitzt als Treibhausgas ein hohes Treibhauspotential. Es trug zur klimageschichtlichen Erderwärmung bei und beeinflusst die aktuelle globale Erwärmung.

  • Mindestluftwechsel

    Unter Mindestluftwechsel versteht man die Mindestanforderung an den Luftaustausch in Räumen bzw. Gebäuden. Er zielt vorrangig darauf, dass das Raumklima sichergestellt wird und die Gebäudesubstanz keinen Schaden nimmt.

  • MPPT

    Der Begriff „Maximum Power Point Tracking“, MPP-Tracking oder MPPT (auf Deutsch etwa „Maximal-Leistungspunkt-Suche“) bezeichnet in der Elektrotechnik, speziell in der Photovoltaik, ein spezielles Verfahren. Dabei wird die elektrische Belastung einer Solarzelle, eines Solarmoduls oder von mehreren in Reihe geschalteten Solarmodulen so angepasst, dass den Zellen die größtmögliche Leistung entnommen werden kann. Bei Solarzellen ist dieser optimale Betriebspunkt nicht konstant. Stattdessen hängt er u.a. von der Bestrahlungsstärke, der Temperatur am Solarmodul und dem Typ der Solarzellen ab. Durch Integration eines MPP-Trackers in den Wechselrichter kann die Leistung der Photovoltaikanlage laufend optimiert werden.

  • Modulwirkungsgrad

    Der Modulwirkungsgrad gibt an, wie viel Prozent der Sonneneinstrahlung die Solarmodule in Strom umwandeln können. Er ist abhängig vom Wirkungsgrad der im Modul verwendeten Solarzellen, d.h. Material der Solarzelle und die Größe des Moduls. Während monokristalline Module einen Modulwirkungsgrad von 18-22% erreichen, kommen polykristalline Module auf Wirkungsgrade von etwa 15-20%.

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